Bakerzyste
Nachfolgend wird die Bakerzyste – auch als Poplitealzyste bezeichnet – umfassend beschrieben. Dabei wird erklärt, was eine Bakerzyste ist und welche Ursachen bei der Entstehung einer Bakerzyste eine Rolle spielen. Im weiteren Verlauf werden typische Bakerzyste Symptome erläutert. Zusätzlich wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Bakerzyste Behandlung bestehen. Neben konventionellen Ansätzen bei einer Bakerzyste Behandlung wird auch erklärt, wie mithilfe der kybun Wirkungsweise eine funktionelle Entlastung des Knies erfolgen kann. Abschliessend werden Anwendungstipps sowie hilfreiche Übungen vorgestellt, um die Beschwerden gezielt zu lindern und die Belastbarkeit des Knies im Alltag zu verbessern.
Definition
Was ist eine Bakerzyste?
Eine Bakerzyste ist eine flüssigkeitsgefüllte Ausstülpung in der Kniekehle, also auf der Rückseite des Knies. Sie wird auch Poplitealzyste genannt. Vereinfacht gesagt, handelt es sich um eine Zyste im Knie, die durch überschüssige Gelenkflüssigkeit entsteht. Das Kniegelenk ist von einer Gelenkkapsel umgeben, in der sich Gelenkflüssigkeit befindet. Diese Flüssigkeit sorgt dafür, dass sich das Knie reibungslos bewegen kann. Wird das Knie jedoch gereizt oder überlastet, produziert es vermehrt Flüssigkeit – man spricht umgangssprachlich von Wasser im Knie. Steigt der Druck im Kniegelenk an, sucht sich die Flüssigkeit einen Ausweichraum.
Dieser Ausweichraum befindet sich häufig in der Kniekehle. Dort wölbt sich die Gelenkkapsel nach hinten aus und es entsteht eine Kniezyste – die Bakerzyste. Man kann sie sich wie einen kleinen, mit Flüssigkeit gefüllten Ballon vorstellen, der sich hinter dem Knie bildet.
Gesundes Knie
- Kniescheibe
- Oberschenkelknochen
- Gelenkkapsel mit Gelenkflüssigkeit
- Schienbein
Knie mit Bakerzyste
- Kniescheibe
- Oberschenkelknochen
- Gelenkkapsel mit Gelenkflüssigkeit
- Schienbein
Wichtig zu wissen ist, dass eine Bakerzyste im Knie keine eigenständige Erkrankung ist. Sie entsteht fast immer als Folge einer zugrunde liegenden Veränderung im Knie. Das Knie versucht gewissermassen, den erhöhten Druck im Gelenk zu reduzieren, indem es Flüssigkeit in die Kniekehle abgibt. Je nach Grösse kann eine Bakerzyste in der Kniekehle lange unbemerkt bleiben oder eben zu Beschwerden führen. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die Bakerzyste platzt. Bei einer Ruptur der Bakerzysten tritt die Flüssigkeit ins umliegende Gewebe aus, was zu plötzlicher Schwellung und Schmerzen im Unterschenkel führen kann. Dies wird auch als geplatzte Bakerzyste bezeichnet.
Ursachen einer Bakerzyste
Die Entstehung einer Bakerzyste hängt eng mit Veränderungen im Kniegelenk zusammen. Eine Bakerzyste ist meist die Folge von überschüssiger Gelenkflüssigkeit, die in die Kniekehle gedrückt wird. Diese Flüssigkeit entsteht häufig durch Meniskusverletzungen, Knorpelschäden, Arthrose im Knie oder entzündliche Prozesse. Auch wiederholte Mikroverletzungen oder Überlastungen des Knies können die Bildung einer Bakerzyste in der Kniekehle begünstigen.
Früher war der menschliche Bewegungsapparat deutlich stärker gefordert. Unsere Vorfahren bewegten sich viel und ganzheitlich. Die Bewegung fand damals barfuss auf Naturboden statt. Die Qualität und Quantität der Bewegung führte zu einer kräftigen Fuss- und Beinmuskulatur, die das Knie stabilisierte, die Gelenkflüssigkeit gleichmässig verteilte und das Gelenk entlastete. Heute sind Bewegungsmangel, lange Sitzzeiten und harte, flache Böden die Norm. Diese Faktoren begünstigen Fehlbelastungen, Überlastungen und die Ansammlung von Gelenkflüssigkeit, wodurch eine Bakerzyste im Knie entstehen kann.
Bewegungsmangel und sitzender Lebensstil
Durch die moderne Lebensweise, die häufig von Bewegungsmangel und einem überwiegend sitzenden Alltag geprägt ist, wird das Kniegelenk zunehmend fehl- und unterbelastet. Diese fehlende natürliche Bewegung kann die Bildung einer Bakerzyste begünstigen oder bestehende Bakerzyste Symptome verschlimmern. Die Muskulatur rund um das Knie wird schwächer, die Durchblutung vermindert sich und die Gelenkmechanik kann aus dem Gleichgewicht geraten. All diese Veränderungen spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung und dem Fortschreiten einer Bakerzyste.

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Geschwächte Muskulatur und muskuläre Dysbalancen
Langes Sitzen und Bewegungsmangel führen zu einer Schwächung der Oberschenkel- und Unterschenkelmuskulatur, die normalerweise das Kniegelenk stabilisiert. Eine schwache Muskulatur kann die Kräfte beim Gehen und Stehen nicht ausreichend abfangen, wodurch der Druck im Knie steigt. Dies kann dazu führen, dass sich Gelenkflüssigkeit in der Kniekehle staut und eine Zyste im Knie entsteht.
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Fehlhaltungen und Überlastung des Kniegelenks
Durch mangelnde Muskelkontrolle und Schwäche können leichte Achsabweichungen oder Fehlstellungen des Knies auftreten. Das Gelenk wird dadurch ungleichmässig belastet. Diese Überlastung führt zu vermehrter Produktion von Gelenkflüssigkeit, die sich in der Kniekehle ansammelt und die Bakerzyste in der Kniekehle vergrössert.
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Eingeschränkte Durchblutung
Die Versorgung des Knorpels und der Gelenkstrukturen erfolgt über die Gelenkflüssigkeit. Bewegungsmangel reduziert die Zirkulation, wodurch der Knorpel schlechter mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird. Dies schwächt das Gewebe und begünstigt die Ansammlung von Flüssigkeit in der Kniekehle.
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Fussfehlstellungen
Schwache Muskeln im Fuss und Unterschenkel können zu Senk-, Knick- oder Plattfüssen führen. Diese Fehlstellungen verändern die Belastungslinien im Knie und erhöhen den Druck auf bestimmte Bereiche. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Gelenkflüssigkeit in die Kniekehle gedrückt wird und eine Bakerzyste am Bein entsteht.
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Verkürzte und verspannte Strukturen
Einseitige Belastungen und mangelnde Bewegung führen zu verkürzten Muskeln und Sehnen rund um das Kniegelenk, was die Bewegungsfreiheit des Knie blockiert und den Unterschenkel und Oberschenkel näher zueinander zieht. Diese Verspannungen erhöhen somit den Druck im Kniegelenk, was die Bildung einer Bakezyste fördert.
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Faszien-Dysfunktion
Die Faszien, die Muskeln und Sehnen umhüllen, verlieren bei Bewegungsmangel ihre Elastizität. Verklebte und verspannte Faszien erzeugen zusätzliche Spannung im Knie, die den Druck auf die Gelenkkapsel erhöht und Bakerzyste im Knie begünstigen kann.
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Gelenksteifigkeit
Wenig Bewegung der Kniegelenke kann zu einer natürlichen Versteifung des Kniegelenks führen und vermindert die natürliche Verteilung der Gelenkflüssigkeit. Unbewegliche Gelenke erhöhen den Druck und verhindern, dass die Flüssigkeit regelmässig in das Gelenk zurückströmt. Dies begünstigt die Ansammlung von Gelenksflüssigkeit in der Kniekehle und unterstützt das Wachstum einer Bakerzyste in der Kniekehle.
Harte, flache Böden und unbewegliche, stützende Schuhe
Harte, flache Böden und unbewegliche, stützende Schuhe haben erhebliche Auswirkungen auf das Kniegelenk und können die Entstehung oder Verschlimmerung einer Bakerzyste begünstigen. Die einseitige Belastung, fehlende Dämpfung und eingeschränkte Bewegungsfreiheit der Füsse werden direkt auf das Knie übertragen. Dies kann zu einer Überlastung der Kniesehnen, Gelenkkapsel und Schleimbeutel führen und somit die Bildung einer Zyste im Knie fördern. Folgende Faktoren spielen eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Verschlechterung einer Bakerzyste:

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Verminderte Stossdämpfung und erhöhte Krafteinwirkung
Gehen und Stehen auf harten Böden erhöht die Kräfte, die auf das Knie wirken. Ohne ausreichende Dämpfung wird die Belastung direkt auf das Gelenk übertragen. Diese Überbelastung reizt die Gelenkkapsel, verstärkt die Produktion von Gelenkflüssigkeit und begünstigt so die Bildung einer Bakerzyste im Knie.

- Kraft in Newton
- Zeit in Sekunden
- Gehen auf flachem, hartem Boden in kybun Schuhen
- Gehen auf flachem, hartem Boden in anderen Schuhen
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Eingeschränkte Fussfunktion und Muskelschwächung
Stützende Schuhe verringern die natürliche Beweglichkeit der Füsse. Dadurch werden Muskeln und Sehnen weniger aktiviert, die normalerweise das Knie stabilisieren. Eine schwache Muskulatur führt zu höheren Druckspitzen im Knie, wodurch sich Gelenkflüssigkeit leichter in der Kniekehle staut.
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Veränderte Gang- und Abrollbewegung
Unbewegliche Schuhe und harte Böden verhindern eine natürliche Abrollbewegung des Fusses. Dadurch wird das Knie nicht gleichmässig bewegt, sondern punktuell belastet. Infolge der eingeschränkten Abrollbewegung werden bestimmte Strukturen dauerhaft überbeansprucht, während andere zu wenig gefordert und mit der Zeit abgebaut werden. Diese veränderte Gang- und Abrollbewegung führt zu einer lokalen Überlastung der Gelenkkapsel und kann die Ansammlung von Gelenkflüssigkeit in der Kniekehle begünstigen, wodurch eine Zyste im Knie entstehen kann.
Symptome Bakerzyste
Die Symptome einer Bakerzyste hängen häufig von verschiedenen Faktoren ab, wie Schmerzempfinden, Grösse der Zyste, Dauer der Beschwerden, Grunderkrankungen des Knies und körperlicher Konstitution. Oftmals lässt sich durch die charakteristischen Bakerzyste Symptome erkennen, dass eine Zyste in der Kniekehle vorliegt. Um eine eindeutige Diagnose zu erhalten, sollte eine Ärztin bzw. ein Arzt konsultiert werden. Häufig wird zur Diagnostik ein Ultraschall oder MRT eingesetzt, da nur diese Untersuchungen die Baker-Zyste im Knie sicher sichtbar machen. Nachfolgend werden die häufigsten Symptome einer Bakerzyste aufgeführt. Wichtig zu erwähnen ist, dass auch atypische Symptome auftreten können und die Liste nicht abschliessend ist.
- ◉ Schwellung in der Kniekehle: Eine deutliche Vorwölbung an der Rückseite des Knies ist oft das erste sichtbare Anzeichen einer Bakerzyste in der Kniekehle.
- ◉ Kniekehle Schmerzen: Dumpfe oder ziehende Schmerzen in der Kniekehle treten häufig beim Strecken oder Beugen des Knies auf.
- ◉ Bewegungseinschränkung: Das Knie lässt sich nicht vollständig strecken oder beugen, insbesondere nach längerer Ruhe oder Belastung.
- ◉ Spannungsgefühl: Betroffene berichten über ein Gefühl von Druck oder Spannung in der Kniekehle, das sich bei Belastung verstärkt.
- ◉ Wärmegefühl oder Rötung: Die Haut über der Zyste kann sich leicht erwärmt oder gerötet anfühlen, insbesondere bei entzündlichen Prozessen.
- ◉ Flüssigkeitsgefüllte Schwellung: Eine Bakerzyste im Knie fühlt sich weich oder elastisch an, da sie mit Gelenkflüssigkeit gefüllt ist.
- ◉ Knacken oder Reiben: Beim Bewegen des Knies kann ein hörbares Knacken oder Reiben auftreten, wenn die Zyste auf umliegende Strukturen drückt.
- ◉ Ausstrahlender Schmerz: Manchmal strahlt der Schmerz entlang der Rückseite des Unterschenkels bis zur Wade aus.
- ◉ Eingeschränkte Stabilität: Das Knie kann sich instabil anfühlen, besonders beim Treppensteigen oder Aufstehen aus dem Sitzen.
- ◉ Schwellung am Unterschenkel: Bei grösseren Zysten kann Flüssigkeit in den Unterschenkel laufen, was zu Schwellungen am Bein führt.
- ◉ Gefühl von „Druck im Knie“: Bakerzyste Erfahrungsberichte zeigen, dass Betroffene ein dauerhaftes Spannungs- oder Druckgefühl empfinden, das bei längerem Sitzen zunimmt.
- ◉ Rückenschmerzen oder Hüftbeschwerden: In seltenen Fällen können Fehlbelastungen durch die Bakerzyste zu sekundären Beschwerden im Bein oder Rücken auftreten.
- ◉ Müdigkeit oder Ermüdung beim Gehen: Das Kniegelenk wird durch die Zyste stärker beansprucht, wodurch sich das Gehen anstrengender anfühlt.
- ◉ Rötung und Überwärmung nach Belastung: Sportliche Aktivitäten oder längeres Stehen können die Symptome verstärken.
- ◉ Plötzliches Auslösen von Schmerzen bei einer Bakerzyste Ruptur: Wenn die Bakerzyste geplatzt ist, tritt akuter, stechender Schmerz auf, oft begleitet von Schwellung am Unterschenkel und Blutergüssen.
- ◉ Gefühl von Flüssigkeitsbewegung: Einige Betroffene spüren ein „Fliessen“ der Gelenkflüssigkeit in der Kniekehle bei Bewegung.
Hinweis:
Eine Bakerzyste kann auch asymptomatisch sein, besonders wenn sie klein ist. In diesen Fällen bleibt die Zyste oft unentdeckt, bis sie im Rahmen einer Untersuchung sichtbar wird. Bei zunehmenden Schmerzen, starken Schwellungen oder plötzlicher Bakerzyste Ruptur sollte umgehend medizinische Hilfe aufgesucht werden.
Konventionelle Therapie - Was hilft bei Bakerzyste
Um eine Bakerzyste zu behandeln, gibt es verschiedene konventionelle Ansätze. Ziel ist es, die Schwellung in der Kniekehle, die Schmerzen und die Bewegungseinschränkungen zu reduzieren und mögliche Komplikationen einer rupturierten Bakerzyste zu vermeiden. Nachfolgend sollen einige Behandlungsmöglichkeiten bei einer Zyste im Knie aufgezeigt werden. Die Liste ist nicht abschliessend. Häufig werden mehrere Massnahmen kombiniert, um die Symptome zu lindern. Eine ärztliche Konsultation wird empfohlen, um die geeignete Bakerzyste Therapie zu ermitteln.
- ◉ Physiotherapie: Gezielte Bewegungs- und Dehnübungen verbessern die Beweglichkeit des Kniegelenks, fördern den Abfluss von Gelenkflüssigkeit und stärken die Muskulatur rund um das Knie. Dadurch werden die Belastung der Kniekehle reduziert und Bakerzyste Symptome gelindert.
- ◉ Manuelle Lymphdrainage: Bei einer Bakerzyste kann manuelle Lymphdrainage die Schwellung der Zyste im Knie verringern, den Abfluss der Gelenkflüssigkeit fördern und Beschwerden in der Kniekehle mindern.
- ◉ Kälte- oder Wärmeanwendungen: Kühlung reduziert akute Schmerzen und Entzündung, während Wärme die Durchblutung verbessert und die Muskulatur entspannt.
- ◉ Kompression / Kniebandagen: Bandagen oder elastische Kompressionshüllen stabilisieren das Knie, entlasten die Bakerzyste und reduzieren das Spannungsgefühl in der Kniekehle.
- ◉ Medizinisches Training / MTT: Unter Anleitung werden Kraft, Beweglichkeit und Stabilität des Beins gezielt aufgebaut. Eine starke Oberschenkel- und Wadenmuskulatur unterstützt das Knie und kann die Entstehung einer Bakerzyste bei Gelenkproblemen vorbeugen.
- ◉ Schmerz- und Entzündungsmedikation: Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac können Entzündungen und Schmerzen in der Kniekehle reduzieren. Bei stärkeren Beschwerden können ärztlich verordnete Kortisonpräparate eingesetzt werden.
- ◉ Bakerzyste punktieren: Bei besonders schmerzhaften oder stark geschwollenen Bakerzysten kann der Arzt die Bakerzyste punktieren, um Gelenkflüssigkeit zu entfernen und den Druck in der Kniekehle zu reduzieren. In einigen Fällen kann Kortison in das Gelenk injiziert werden, um die Entzündung zu lindern.
- ◉ Ergotherapie / Haltungsschulung: Ergotherapeuten können Alltagsbewegungen optimieren, Fehlbelastungen des Knies vermeiden und so die Symptome einer Bakerzyste reduzieren.
- ◉ Orthopädische Hilfsmittel: Einlagen oder Schuhanpassungen können Fehlstellungen korrigieren, die das Knie zusätzlich belasten und das Risiko für Bakerzyste Symptome erhöhen.
- ◉ Gewichtsreduktion: Übergewicht verstärkt die Belastung des Kniegelenks und kann die Bakerzyste im Knie verschlimmern. Eine gesunde Gewichtsreduktion entlastet das Gelenk langfristig.
- ◉ Schonung und gezielte Bewegungspausen: Kurzfristige Entlastung des Knies reduziert Schmerzen und Schwellung. Anschliessend sollte die Bewegung langsam gesteigert werden, um die Kniegelenksfunktion zu fördern.
- ◉ Schmerztherapie / physikalische Massnahmen: Bei akuten Schmerzen können entzündungshemmende Salben, Tapes oder Ultraschalltherapie die Beschwerden lindern.
- ◉ Chirurgische Eingriffe: Wenn konservative Massnahmen keine Wirkung zeigen oder die Bakerzyste wiederholt stark anschwillt, kann ein chirurgisches Entfernen der Zyste notwendig werden. Ziel ist die vollständige Reduktion der Zyste und eine Wiederherstellung der Beweglichkeit.
- ◉ Regelmässige Kontrolle: Bei bekannten Bakerzysten sollten Schwellung und Symptome regelmässig ärztlich überprüft werden, um Komplikationen wie eine Bakerzyste Ruptur frühzeitig zu erkennen.
- ◉ Aufklärung und Prävention: Betroffene lernen, welche Bewegungen das Knie weniger belasten und wie die Entstehung neuer Bakerzysten verhindert werden kann.
Viele der konventionellen Massnahmen behandeln hauptsächlich die Symptome der Bakerzyste. Die Ursache der Bakerzyste, wie Gelenkentzündungen oder Meniskusschäden, muss zusätzlich ärztlich abgeklärt werden, um langfristige Beschwerden zu vermeiden. Die kybun Wirkungsweise bietet eine ergänzende Möglichkeit, die Kniegelenke zu entlasten und zu stabilisieren sowie die Muskulatur aktiv zu unterstützen.
kybun Wirkungsweise - Was hilft bei Bakerzyste
Die kybun Produkte möchten die gesundheitsschädigenden Folgen der harten, flachen Böden und unbeweglichen, stützenden Schuhe reduzieren sowie den Bewegungsmangel und den sitzenden Lebensstil aktiv angehen. Durch die elastisch-federnde Eigenschaft der kybun Produkte wird der Bewegungsapparat einerseits entlastet und andererseits aktiviert.
Die Entlastung kann dazu beitragen, dass in einem ersten Schritt Schmerzen und Druckgefühle in der Kniekehle, wie sie bei einer Bakerzyste häufig auftreten, reduziert werden. Durch die Aktivierung sollen die zugrunde liegenden Ursachen einer Bakerzyste wie Fehlbelastungen des Kniegelenks, muskuläre Dysbalancen und eingeschränkte Beweglichkeit angegangen werden, damit die Beschwerden langfristig abnehmen. Somit sind die kybun Produkte bei einer Bakerzyste geeignet, da sie durch die folgenden Wirkungsweisen unterstützend bei der Behandlung einer Bakerzyste helfen können:
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Muskelaktivierung und Stabilisierung des Kniegelenks
Beim Gehen in den kybun Schuhen können die Fersen dank der Kompressionsfähigkeit der Sohlen tief in das elastisch-federnde Material einsinken. Dadurch wird die Belastung langsam und kontrolliert aufgebaut. Diese zeitliche Verzögerung gibt der Muskulatur die Möglichkeit, rechtzeitig anzuspannen und das Kniegelenk aktiv zu stabilisieren.
Eine gut angesteuerte und kräftige Beinmuskulatur reduziert die unkontrollierten Bewegungen im Knie, welche zu einer vermehrten Produktion von Gelenkflüssigkeit führen können – ein zentraler Faktor bei der Entstehung einer Bakerzyste in der Kniekehle. Eine stabile Kniegelenksführung entlastet somit indirekt die Kniekehle und kann den Druck auf eine bestehende Zyste reduzieren.
- Herkömmliche Schuhe (Links): Verspätete, unkontrollierte Reaktion der Muskulatur verhindert Kniestabilisierung.
- kybun Schuhe (Rechts): Angespannte Muskulatur führt zur Kniestabilisierung.
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Reduktion der Krafteinwirkung der harten, flachen Böden durch Dämpfungseffekt
Beim Fersenauftritt auf harten, flachen Böden wird das elastisch-federnde kybun Material zusammengedrückt. Ähnlich wie bei einem Airbag im Auto, wird durch die Dämpfungseigenschaft der kybun Sohle die einwirkende Kraft deutlich reduziert. Dadurch sinkt die mechanische Belastung im Kniegelenk, was den Reizzustand im Gelenk reduzieren kann. Weniger Reizung bedeutet häufig auch eine geringere Bildung von überschüssiger Gelenkflüssigkeit – ein wichtiger Aspekt bei der Entlastung einer Bakerzyste.

- Krafteinwirkung 1 beim Fersenauftritt in herkömmlichen Schuhen
- Krafteinwirkung 2 beim Fersenauftritt in kybun Schuhen
- Kraft in Newton
- Zeit in Sekunden
- Gehen auf flachem, hartem Boden in kybun Schuhen
- Gehen auf flachem, hartem Boden in anderen Schuhen
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Aktivierung und Stärkung der Muskulatur durch elastisch-federnde Eigenschaft
Das Stehen und Gehen auf dem elastisch-federnden kybun Untergrund fordert das Gleichgewicht und aktiviert kontinuierlich die stabilisierende Tiefenmuskulatur. Diese Muskulatur spielt eine entscheidende Rolle bei der Führung und Sicherung des Kniegelenks. Durch die verbesserte muskuläre Kontrolle wird das Knie nicht passiv „geführt“, sondern aktiv stabilisiert. Dies kann Fehlbelastungen reduzieren, die ansonsten zu einer Überlastung der Gelenkstrukturen und einer Reizung der Kniegelenkskapsel führen. Jene Prozesse, die das Entstehen oder Fortschreiten einer Zyste im Knie begünstigen können.
Gleichgewicht und EMG
Die Gleichgewichtsfähigkeit wurde mit einer Kraftmessplatte durch die Bewegung des Körperschwerpunkts von vorne nach hinten (ant-post) und seitlich (med-lat) beim Stehen gemessen. Parallel erfasste eine Elektromyographie (EMG) die muskuläre Aktivität.

Mit herkömmlichen Schuhen
- Reduzierte muskuläre Aktivität
- Reduzierter Bewegungsumfang des Körperschwerpunktes

Mit kybun Schuhen
- Erhöhte muskuläre Aktivität
- Erhöhter Bewegungsumfang des Körperschwerpunktes
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Natürliche Fussabrollung und verbesserte Kniebeweglichkeit dank Rebound-Effekt
Dank der elastisch-federnden kybun Sohle mit Rebound-Effekt wird der Fuss nach dem Fersenauftritt kontrolliert abgesetzt, da die Fussmuskulatur ihn stabilisieren kann. Das unkontrollierte Abklappen des Fusses, das sonst zu ruckartigen Belastungen im Knie führt, wird deutlich reduziert. Die in der Sohle gespeicherte Energie wird für die Vorwärtsbewegung genutzt, wodurch eine aktive und sanfte Abrollbewegung entsteht.
Durch diese natürliche Abrollbewegung wird das Kniegelenk gleichmässiger und über einen grösseren Bewegungsumfang bewegt. Eine gleichmässige Bewegung des Kniegelenks kann den Druck im Gelenk regulieren und dadurch die Ansammlung von Gelenkflüssigkeit verringern. Dies wirkt sich positiv auf die Spannung und das Druckgefühl in der Kniekehle bei einer Bakerzyste aus.

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Durchblutungsförderung durch höhere Bewegungsaktivität
Eine ausreichende Durchblutung ist entscheidend für den Abtransport von entzündungsfördernden Stoffen und überschüssiger Gelenkflüssigkeit. Die kybun Produkte fördern durch ihre aktivierende Eigenschaft die Bewegung im Alltag und steigern damit die Muskelaktivität rund um das Kniegelenk. Die damit einhergehende verbesserte Durchblutung unterstützt den Stoffwechsel im Kniegelenk und in der Kniekehle. Dies kann dazu beitragen, Schwellungen zu reduzieren und die Regeneration der gereizten Strukturen bei einer Bakerzyste zu fördern.
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Bewegungsförderung und Reduktion der sitzenden Tätigkeit
Die elastisch-federnden kybun Produkte erhöhen die Freude an der Bewegung, da sie das Kniegelenk beim Gehen und Stehen entlasten. Gleichzeitig wird die sitzende Tätigkeit reduziert, welche häufig zu einer verminderten Durchblutung und zu Gelenksteifigkeit führt. Mehr Bewegung im Alltag unterstützt die natürliche Gelenkfunktion des Knies, verbessert die Beweglichkeit und kann den Druckaufbau im Kniegelenk sowie in der Kniekehle reduzieren – ein zentraler Punkt bei der langfristigen Entlastung einer Bakerzyste.
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Pflege und Schutz der Faszien
Die Faszien rund um das Knie und die Kniekehle spielen eine wichtige Rolle bei der Druckverteilung und Bewegungsführung. Durch monotone Belastungen und Bewegungsmangel können diese Strukturen verhärten oder verkleben. Die natürliche Bewegungsabfolge in den kybun Produkten unterstützt die Elastizität der Faszien, verbessert die Gleitfähigkeit der Gewebeschichten und kann Spannungen in der Kniekehle reduzieren. Dies wirkt entlastend auf die Region, in der sich eine Bakerzyste bildet.
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Optimierte Druckverteilung
Durch das elastisch-federnde Material wird die Belastung beim Gehen und Stehen über die gesamte Fusssohle verteilt. Diese optimierte Druckverteilung reduziert punktuelle Belastungsspitzen, die sich ansonsten über die Beinachse bis ins Knie fortsetzen würden. Eine gleichmässigere Belastung des Kniegelenks kann die Reizung der Gelenkkapsel verringern und damit indirekt auch den Druck und die Spannung in der Kniekehle bei einer Bakerzyste reduzieren.
mit kybun
ohne kybun
- Blaue/Grüne Bereiche: Niedrige Druckbelastung. Fusssohlen werden geschont und wenig belastet.
- Gelbe Bereiche: Durchschnittliche Druckbelastung. Um Hornhaut und Druckstellen zu vermeiden, für Entlastung sorgen.
- Rote Bereiche: Übermässige Druckbelastung. Führt unvermeidlich über längere Zeit zu Überlastungsreaktionen.
Anwendungstipps bei Bakerzyste
Bevor Sie die kybun Schuhe zum ersten Mal nutzen, sollten Sie einige Anwendungstipps berücksichtigen. Die korrekte Anwendung kann helfen, um die Schwellung und Schmerzen in der Kniekehle bei einer Bakerzyste zu lindern. Eine Bakerzyste behandeln Sie des Weiteren zusätzlich durch gezielte Therapien und Übungen, die im nächsten Abschnitt erläutert werden.
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Tragen Sie die kybun Schuhe zu Beginn nur so lange, wie es Ihr Körper zulässt. Gerade bei einer Zyste im Knie kann es zu Beginn zu einem Spannungsgefühl oder einer leichten Ermüdung kommen. Legen Sie bewusst Tragpausen ein, wenn Knieschmerzen, Druck in der Kniekehle oder eine Zunahme der Schwellung auftreten. Die Behandlung der Bakerzyste benötigt Zeit, da sich Muskulatur, Faszien und Gelenkflüssigkeit schrittweise anpassen müssen. Erstreaktionen sind möglich und in der Regel vorübergehend.
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Setzen Sie die Ferse langsam und kontrolliert auf das elastisch-federnde Material auf. Drücken Sie die Ferse bewusst und ruhig in die kybun Sohle, um die Belastung auf das Kniegelenk und die Kniekehle zu reduzieren. Ziel ist es, einen Belastungspunkt zu finden, bei dem Knieschmerzen oder das Spannungsgefühl der Bakerzyste geringer werden oder nicht auftreten. Vermeiden Sie ruckartige Bewegungen und einen harten Fersenauftritt, da dies den Druck im Knie erhöhen kann.
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Gehen Sie zu Beginn mit kleinen, kontrollierten Schritten. Halten Sie die Schritte eher kurz und reduzieren Sie anfänglich die starke Abrollbewegung über den Vorfuss. Dadurch wird die Bewegung im Knie dosiert und der Druck auf die Bakerzyste in der Kniekehle begrenzt. Mit zunehmender Gewöhnung können Sie den Bewegungsumfang langsam steigern, sofern die Schwellung der Kniekehle und die Beschwerden dies zulassen.
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Achten Sie auf regelmässige, sanfte Bewegung statt längerer Ruhigstellung. Kurze Geh- und Stehphasen im Alltag fördern die Durchblutung und unterstützen den Abtransport überschüssiger Gelenkflüssigkeit (Wasser im Knie). Dies kann zur Abschwellung der Bakerzyste beitragen. Vermeiden Sie jedoch langes Stehen ohne Bewegung sowie abrupte Belastungswechsel.
- ◉ Ergänzen Sie die Anwendung durch gezielte Übungen. Durch einfache, sanfte Übungen können die Wirkung der kybun Produkte verstärkt und die Ursachen der Bakerzyste positiv beeinflusst werden.
Für kybun neulinge
Beim Tragen von kybun Schuhen ändert sich der Gang von schonend zu natürlich. In 90% der Fälle geschieht dies problemlos.
Was tun bei Bakerzyste? Hilfreiche Übungen
Um die Wirksamkeit der kybun Schuhe oder der kybun Matte zu verstärken, empfehlen wir nachfolgende Übungen zur Abschwellung der Bakerzyste und zur Reduktion der Neubildung durchzuführen. Die Übungsauswahl ist nicht abschliessend und kann durch weitere Therapien zur Bakerzyste Behandlung ergänzt werden. Grundsätzlich gilt bei allen Übungen, dass rund um das Knie und in der Kniekehle die Schmerzen oder die Schwellung dabei nicht stärker werden dürfen. Sollte eine der Übungen die Beschwerden verstärken, muss diese abgebrochen werden. Wohltuende, leichte Dehnungen oder Bewegungen sind hingegen erwünscht.
Die Übungen werden in folgende Bereiche unterteilt: „Richtiges Gehen in den kybun Schuhen“, „Muskellängentraining“, „Faszientraining“ und „Kräftigung“. Idealerweise werden die verschiedenen Bereiche als ergänzende Bakerzyste Therapie genutzt, um die Beweglichkeit, Durchblutung und Stärkung des Kniegelenks zu fördern.
Richtiges Gehen in den kybun Schuhen bei Bakerzyste
Die Qualität jedes einzelnen Schrittes ist bei der Behandlung der Bakerzyste entscheidend, um den Druck im Kniegelenk und in der Kniekehle zu reduzieren. Ziel ist es, die Bildung von überschüssiger Gelenkflüssigkeit zu minimieren, die Durchblutung zu fördern und die umliegenden Strukturen sanft zu aktivieren. Die kybun Schuhe bieten hierfür eine ideale Unterstützung.
Kontrollierter Fersenauftritt

- ◉ Ferse langsam und kontrolliert in das elastisch-federnde Material drücken, um den Druck auf das Kniegelenk und die Bakerzyste in der Kniekehle zu reduzieren.
- ◉ Auf eine stabile Fussachse achten, damit der Fuss weder nach innen noch nach aussen kippt. Dadurch wird eine gleichmässige Belastung des Kniegelenks erreicht.
- ◉ Mittel- und Vorfuss ruhig und kontrolliert absetzen, um ruckartige Belastungsspitzen im Knie zu vermeiden.
- ◉ Langsame und bewusste Schritte fördern die Aktivierung der gelenkstabilisierenden Muskulatur, ohne die Zyste im Knie zusätzlich zu reizen.
Kontrolliertes Abrollen

- ◉ Sanfte Abrollbewegung über den Vorfuss, ohne sich aktiv und kraftvoll über die Zehen abzustossen.
- ◉ Je stärker die Abrollbewegung, desto höher der Druck im Kniegelenk und in der Kniekehle. Bei bestehender Schwellung der Kniekehle sollte der Bewegungsumfang deshalb moderat gehalten werden.
- ◉ Den schmerzfreien Bewegungsumfang der Füsse erkunden und diesen langsam steigern, sofern keine Zunahme von Druck oder Spannungsgefühl auftritt.
Muskellängentraining
Verkürzte und verspannte Muskeln rund um Knie, Oberschenkel und Wade können den Druck im Kniegelenk erhöhen und damit die Bakerzyste Ursachen begünstigen. Ein regelmässiges Muskellängentraining hilft, Spannungen zu reduzieren und den Flüssigkeitsabfluss aus der Kniekehle zu verbessern.
Wadenmuskulatur

- ◉ Startposition im Ausfallschritt.
- ◉ Hinterer Fuss ist in Neutralstellung (keine Aussen- oder Innenrotation)
- ◉ Hintere Ferse hat Bodenkontakt und soll nicht angehoben werden.
- ◉ Vorderes Knie langsam nach vorne beugen, bis ein Ziehen in der Wade spürbar ist.
- ◉ 3 x 30 Sekunden pro Seite.
- ◉ 1 – 2 × täglich durchführen.
Waden- und hintere Oberschenkelmuskulatur

- ◉ Startposition im Vierfüsslerstand.
- ◉ Gesäss langsam nach oben strecken.
- ◉ Fersen sanft Richtung Boden sinken lassen, ohne zu federn.
- ◉ Dehnung in Wade, Kniekehle und hinterem Oberschenkel spüren, ohne in der Kniekehle Schmerzen zu provozieren.
- ◉ 3 × 30 Sekunden halten.
- ◉ 1 – 2 × täglich durchführen.
Faszienrolle
Das Faszientraining unterstützt bei der Behandlung der Bakerzyste, da verklebte oder verspannte Faszien den Druck in Kniegelenk erhöhen und den Abfluss von Gelenkflüssigkeit behindern können. Das Ziel ist eine Verbesserung der Gewebedurchblutung und der Gleitfähigkeit.
Vordere Oberschenkelmuskulatur

- ◉ Startposition in Bauchlage.
- ◉ Grosse Rolle unter Oberschenkel des gestreckten Beins platzieren. Anderes Bein zur Bewegungssteuerung angewinkelt ablegen.
- ◉ Vorderen Oberschenkel aktiv von der Hüfte bis oberhalb des Kniegelenks ausrollen.
- ◉ Übungen langsam und kontrolliert durchführen. Druck dem persönlichen Empfinden anpassen, jedoch an tolerierbare Schmerzgrenze gehen.
- ◉ Punktuelle Verklebungen verstärkt ausrollen bzw. Position an diesem Punkt halten.
- ◉ 3 Minuten pro Seite.
- ◉ 1 – 2 × täglich durchführen.
Wadenmuskulatur

- ◉ Ein Bein angewinkelt und anderes Bein auf der Faszienrolle. Erhöhung des Drucks durch beidseitiges Auflegen der Beine. Weitere Erhöhung durch Aufeinanderlegen der Beine.
- ◉ Sollten Schmerzen im Handgelenk auftauchen, kann die Übung auch auf den Unterarmen durchgeführt werden.
- ◉ Wade oberhalb der Ferse bis knapp unterhalb der Kniekehle aktiv ausrollen.
- ◉ Übungen langsam und kontrolliert durchführen.
- ◉ Druck dem persönlichen Empfinden anpassen, jedoch an tolerierbare Schmerzgrenze gehen.
- ◉ Punktuelle Verklebungen verstärkt ausrollen bzw. Position an diesem Punkt halten.
- ◉ Mindestens 3 Minuten pro Seite.
- ◉ 1 – 2 × täglich durchführen.
Kräftigung
Eine gezielte Kräftigung entlastet das Kniegelenk, verbessert die Führung des Gelenks und kann dadurch den Druck auf die Zyste im Knie reduzieren. Die Übungen sollten schmerzfrei und kontrolliert ausgeführt werden.
Kniebeugen

- ◉ Startposition: stehend, Füsse etwas breiter als hüftbreit und leicht aussenrotiert.
- ◉ Langsam und kontrolliert in die Hocke gehen. Nur so tief, wie dies die Bakerzyste in der Kniekehle ermöglicht. Gesäss nach hinten drücken und Gewicht auf die Fersen verlagern.
- ◉ Darauf achten, dass Kraft aus dem Gesäss kommt. Knie stabilisieren, damit diese weder nach innen noch nach aussen knicken.
- ◉ Langsam und kontrolliert wieder aufrichten.
- ◉ Bei Gleichgewichtsproblemen kann man sich mit den Händen an einem stabilen Gegenstand festhalten.
- ◉ 3 Sätze à 8 – 12 Wiederholungen.
- ◉ 2 – 3 × wöchentlich durchführen.
Fersenheben auf der kybun Matte

- ◉ Startposition: Hüftbreit stehend
- ◉ Beidseitig Fersen langsam und kontrolliert anheben. Am höchsten Punkt Position für einen kurzen Moment halten. Ferse wieder langsam und kontrolliert senken.
- ◉ 3 Sätze à 8 – 12 Wiederholungen.
- ◉ 2 – 3 × wöchentlich durchführen.
Spezialübungen
Für Informationen zu den Spezialübungen im kybun Schuh und den Grundübungen auf dem kybun Matte.
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